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observ8ter

Auswertung & Kalkulation

Hat sich der Abend gelohnt?

Die Frage ist alt, die Antwort war immer eine Tabellenkalkulation. Hier entsteht sie aus den Daten, die ohnehin da sind – ohne dass jemand sie ein zweites Mal eintippt.

Die Monatsauswertung mit Personalkosten je Abteilung, Einkauf, fixen Kosten und Deckungsbeitrag.
Der Monat gerechnet – Personal, Einkauf, fixer Topf und was unterm Strich bleibt.

Zwei Fragen, zwei Auswertungen

Die eine Frage stellt sich am Morgen nach dem Abend: Hat sich das gelohnt? Die andere stellt sich im Januar: Trägt das Haus? Dieselben Zahlen, zwei Zuschnitte – und zwei verschiedene Entscheidungen.

Veranstaltungsbasiert

Der einzelne Abend

Oben steht, was hereinkam. Darunter, was es gekostet hat – Wareneinsatz, Personal nach Abteilung, anteilige Fixkosten. Unten steht die Zahl, nach der man entscheidet.

Die Deckungsbeitragsrechnung einer Veranstaltung: Einnahmen, variable Kosten, DB1, fixe Kosten und Ergebnis.
Ein Jubiläumsabend, durchgerechnet: 16.950 € Einnahmen, 10.841 € Kosten, 6.109 € Ergebnis.

Dafür ist sie da

  • Die Preisfrage. Ob die Saalmiete den Aufwand deckt – und ob der Rabatt vom letzten Mal noch tragbar war.
  • Die Besetzungsfrage. Personalkosten kommen aus den wirklich gestempelten Stunden, nicht aus dem Dienstplan. Wer zwei Stunden länger blieb, steht auch mit zwei Stunden drin.
  • Der Streitfall. Jede Summe lässt sich aufklappen – bis zur einzelnen Stempelung und zur einzelnen Rechnung. Wer eine Zahl nicht glaubt, kann nachsehen statt nachfragen.

Das beantwortet sie nicht

  • Ob der Abend ausgelastet war. Sie rechnet, was stattgefunden hat. Dass der Saal 200 Plätze hat und 140 besetzt waren, steht hier nicht.
  • Was ein Abend kosten darf. Sie rechnet nach, nicht vor. Die Kalkulation vorab bleibt eine Entscheidung – diese Seite sagt hinterher, ob sie richtig war.
  • Einen Monat ohne Veranstaltungen. Fixkosten laufen weiter, auch wenn nichts stattfindet. Das sieht man erst im Jahr.

Jährlich

Das ganze Jahr

Derselbe Aufbau, zwölf Monate zusammengezogen. Hier wird sichtbar, was im einzelnen Abend untergeht: wie schwer das Personal wiegt, was die Saison macht, und wie viel vom Umsatz bis unten durchkommt.

Die Jahresauswertung: Einnahmen, variable Kosten nach Kostenstellen und Minijobbern, DB1, fixe Kosten und Ergebnis.
Ein Jahr: 654.188 € Einnahmen, 410.561 € variable Kosten, 144.780 € feste – bleiben 98.847 €.

Dafür ist sie da

  • Das Gespräch mit der Bank. Umsatz, Kostenblöcke und Ergebnis auf einem Blatt – mit der Aufschlüsselung dahinter, wenn jemand nachhakt.
  • Die Personalfrage. Festangestellte und Minijobber getrennt, je Abteilung. Wer wissen will, ob eine feste Kraft billiger wäre als vier Aushilfen, sieht hier beide Seiten.
  • Die Saison. Monat für Monat im selben Schnitt. Der schwache März fällt auf, bevor er sich wiederholt.

Das beantwortet sie nicht

  • Die Steuererklärung. Das ist eine betriebliche Auswertung, kein Jahresabschluss. Abschreibungen, Rückstellungen und die steuerliche Sicht macht weiterhin das Steuerbüro.
  • Was gerade passiert. Sie schaut zurück. Für die laufende Woche ist das Dashboard zuständig.
  • Warum ein Monat ausreißt. Sie zeigt, dass der Mai anders war. Woran es lag, steht in der Auswertung des einzelnen Abends.

Zwei Zahlen, einmal erklärt

In beiden Auswertungen stehen dieselben zwei Zwischensummen. Sie klingen nach Betriebswirtschaft, meinen aber etwas sehr Einfaches.

DB1
Was übrig bleibt, wenn man abzieht, was nur wegen dieses Abends angefallen ist: Wareneinsatz, Aushilfen, Technik.
DB2
Was übrig bleibt, nachdem auch Miete und feste Gehälter bezahlt sind – die Zahl, die am Ende zählt.
je Abteilung
Küche, Service, Technik und Reinigung werden getrennt ausgewiesen. Sonst weiß man, dass Personal teuer war, aber nicht wo.

Woher die Zahlen kommen

Sie werden nicht neu erfunden. Dieselbe Stempelung, die der Mitarbeiter am Telefon gesetzt hat, trägt die Personalkosten des Abends. Dieselbe Rechnung, die der Kunde bekommen hat, trägt den Erlös. Derselbe Lieferschein, der im Einkauf erfasst wurde, trägt den Wareneinsatz.

Personalkosten entstehen aus den gestempelten Stunden, dem Stundenlohn und dem hinterlegten Aufschlag für Lohnnebenkosten – bei Festangestellten anteilig aus Monatsgehalt und Wochenarbeitszeit. Niemand trägt eine Zahl ein, die es schon gibt.

Dashboard

Nach dem Anmelden steht da, was ansteht: Veranstaltungen, offene Belege, der Stand des Monats. Von dort geht es weiter – nicht durch drei Menüs.

Hat sich der Abend gelohnt?

Wir rechnen eine Ihrer Veranstaltungen durch – mit Ihren Stunden und Ihren Einkäufen.

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