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observ8ter

Einkauf & Rechnungsfreigabe

Keine Zahlung, die niemand gesehen hat.

Eingangsrechnungen sind der Teil des Hauses, der am meisten Zettel verursacht: Lieferschein in der Küche, Rechnung im Postfach, Freigabe beim Chef, Zahlung in der Buchhaltung. Hier läuft das als ein Weg – und jeder Einkauf bleibt dem Abend zugeordnet, für den er gemacht wurde.

Die Rechnungsfreigabe als eigener Bereich: Postfach, Rechnungen, wiederkehrende Zahlungen, sachliche Prüfung – dazu offene Summen und Fälligkeiten.
Die Rechnungsfreigabe schaltet die Leiste um: offene Summen, Fälligkeiten und jeder Schritt in seiner eigenen Liste.

Vorab

Was dazugehört – und was extra kostet

Rechnungsfreigabe

Vom Postfach bis in die Zahlliste

Eine Rechnung kommt per Mail, wird erfasst, geprüft und freigegeben und steht am Ende unter „Zum zahlen“. Prüfen und Freigeben machen zwei verschiedene Personen.

Der Prozess

Der Weg einer Eingangsrechnung

Sieben Schritte, immer dieselben. Jeder sieht, wo eine Rechnung steht und wer sie als Nächster in der Hand hat. Daneben steht jeweils die Maske, in der der Schritt passiert.

  1. 1 Eingang

    Die Rechnung kommt an

    Lieferanten schicken ihre Rechnung an eine Adresse des Hauses, etwa rechnung@…. observ8ter holt die Mails ab, sichert das PDF und liest Lieferant, Rechnungsnummer, Datum und Beträge heraus.

    Entschieden ist damit nichts. Die Mail steht im Postfach und bekommt zwei Knöpfe: Zu Rechnung oder Nicht valide. Papier und Bons kommen über dieselbe Liste herein – abfotografiert oder hochgeladen.

    Das Postfach der Rechnungsfreigabe: fünf E-Mails mit Betreff, Absender, Vorschau und den Knöpfen PDF öffnen, Zu Rechnung und Nicht valide.
    Der Eingang, wie er gerade aussieht – die letzte Mail ist keine Rechnung, sondern eine Rückfrage zum Liefertermin.
  2. 2 Erfassen

    Was in keiner Rechnung steht

    Die Buchhaltung ergänzt, was der Lieferant nicht wissen kann: Gesellschaft, Kostenstelle, Zahlungstyp – und die Veranstaltung, für die eingekauft wurde.

    Dabei liegt der Beleg daneben, nicht in einem zweiten Fenster. Was aus der Rechnung gelesen wurde, steht schon in den Feldern und muss nur bestätigt werden.

    Die Rechnungsmaske im Bearbeiten-Modus: links die Felder für Lieferant, Belegnummer, Fälligkeit und Kostenstelle, rechts das PDF der Rechnung.
    Links die Angaben, rechts der Beleg – dieselbe Seite, kein Hin und Her.
  3. 3 Sachliche Prüfung

    War das so bestellt?

    Die Rechnung geht an die Person, die bestellt hat: Ist das geliefert worden, stimmen Menge und Preis? Sie hat genau zwei Möglichkeiten – abzeichnen oder zurückfragen.

    Wer hier liegen lässt, hält die Zahlung auf. Deshalb erinnert der Betrieb zweimal täglich per Mail an alles, was offen ist – gesammelt in einer Mail, nicht einzeln.

    Die Karte Sachliche Prüfung: Zuweisung an Marie Hoffmann, der grüne Knopf Sachlich freigegeben und darunter ein Feld für eine Rückfrage an die Buchhaltung.
    Abzeichnen oder fragen – etwas Drittes gibt es nicht.
  4. 4 Freigabe

    Die Buchhaltung entscheidet

    Erst danach wird freigegeben oder abgelehnt – und zwar von jemand anderem als dem, der bestellt hat. Die Knöpfe stehen bewusst neben dem Beleg: Man gibt frei, während man die Rechnung ansieht.

    Der Weg ist eng geführt. Von „eingereicht“ direkt auf „bezahlt“ geht es nicht, denn das wäre eine Zahlung ohne Freigabe.

    Die Rechnung von Getränke Nord im Status Eingereicht: links die Angaben, rechts der Beleg mit den Knöpfen Freigeben und Ablehnen.
    Freigeben oder ablehnen – mit dem Beleg daneben, nicht aus einer Liste heraus.
  5. 5 Zahlbereit

    Was offen ist, steht beieinander

    Freigegeben heißt: in der Liste „Zum zahlen“, mit Betrag, Fälligkeit und Empfänger. Unten die Summe – das ist die Zahl, die ein Haus braucht, bevor es ans Bezahlen geht.

    Teilzahlungen sind möglich; der Rest bleibt stehen, statt zu verschwinden. In der Liste steht dann der offene Rest und daneben der volle Betrag.

    Die Liste Zum zahlen mit sechs freigegebenen Rechnungen, Status, Bruttobetrag und der Summe 14.397,90 Euro.
    Sechs Posten, 14.397,90 € – bei Weinhandel Sieben steht der Rest nach einer Teilzahlung.
  6. 6 Bezahlt

    Und damit in den Zahlen

    Bezahlt heißt: aus den offenen Posten verschwunden und in der Auswertung angekommen. Die Kosten liegen bei der Kostenstelle und beim Abend, für den eingekauft wurde.

    Dieselben Beträge tragen später den Deckungsbeitrag einer Veranstaltung – ohne dass jemand Belege zusammensucht.

    Die Auswertung der Eingangsrechnungen: 179 Rechnungen, 369.382 Euro brutto, darunter die Kostenstellen mit Balken – Wareneinsatz Küche voran.
    Welche Kostenstelle wie schwer wiegt – und wie viele Rechnungen dahinterstehen.
  7. 7 Am Monatsende

    Was die Buchhaltung ohnehin braucht

    Zwei Listen fallen jeden Monat an: die Vorsteuer je Lieferant als Grundlage der Voranmeldung, und was Mitarbeitern aus eigener Tasche zu erstatten ist. Beides als Tabelle, in der man weiterrechnen kann.

    Dazu die offenen Posten als PDF – zum Mitnehmen ins Gespräch mit der Bank oder dem Lieferanten.

    Die Export-Seite: Zeitraum, Umsatzsteuer- und Vorsteuerexport je Lieferant, Privatzahlungen-Export und offene Posten als PDF.
    Monat wählen, Tabelle holen. Die offenen Posten stehen mit Anzahl und Summe daneben.

Warum das trägt

Was dabei nicht passieren kann

Die Regeln stehen im Ablauf, nicht in einer Dienstanweisung am Pinnbrett.

Zuordnung

Jeder Einkauf hat einen Anlass

Das ist der Unterschied zwischen „wir haben 4.000 € Wareneinsatz“ und „der Abend hat 1.240 € Wareneinsatz gehabt“.

Ein Einkauf hängt am Lieferanten, am Beleg und – wenn er für eine Veranstaltung war – an der Veranstaltung. Genau daraus rechnet die Auswertung später den Deckungsbeitrag eines Abends, ohne dass jemand Belege zusammensucht.

Dauerzahlungen

Miete, Leasing, Wartungsvertrag

Immer derselbe Betrag an denselben Empfänger: Dafür wird einmal eine Vorlage hinterlegt. Zu jeder Fälligkeit entsteht daraus eine Rechnung, die denselben Weg läuft wie jede andere – niemand tippt sie jeden Monat ab, und freigegeben wird sie trotzdem.

Für Gebühren, Beiträge und Erstattungen ohne Beleg gibt es die „sonstige Zahlung“: derselbe Weg, nur ohne Rechnung dahinter.

Die Liste der wiederkehrenden Zahlungen: Miete, Wartungsvertrag, Leasing, Versicherung und eine stillgelegte Vorlage, je mit Turnus, Zahltag und Laufzeit.
Fünf Vorlagen, eine davon stillgelegt. Ein geänderter Betrag gilt ab der nächsten Fälligkeit – schon erzeugte Rechnungen bleiben, wie sie waren.

Im Alltag

Ein eigener Bereich, auch am Telefon

Die Rechnungsfreigabe ist umfangreich genug, dass sie im Hauptmenü alles andere verdecken würde. Deshalb schaltet sie die Leiste um: Wer darin arbeitet, sieht nur noch Übersicht, zu prüfen, zum Zahlen, Firmen, Kostenstellen und Konten.

Am Telefon ist es derselbe Bereich – eine Freigabe zwischen zwei Terminen braucht keinen Schreibtisch.

Lager

Bestand und Inventur

Was eingekauft wurde, steht irgendwo – am besten dort, wo man es sucht.

1
Postfach für alle Rechnungen der Lieferanten
2
getrennte Schritte: Prüfung und Freigabe
0
Zahlungen ohne Freigabe

Was der Abend wirklich gekostet hat.

Wir gehen den Weg einer Ihrer Eingangsrechnungen einmal durch – vom Postfach bis zur Zahlung.

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